Mittwoch, 21. Dezember 2016

Es geht nicht immer nur aufwärts

Mit meinen Gefühlen bin ich ja nicht so wirklich in Kontakt, darüber habe ich ja schon geschrieben und werde wahrscheinlich auch noch viel darüber schreiben. Es ist wahrscheinlich eines meiner Hauptprobleme, wie ich zur Zeit sehe.
Seit Anfang dieser Woche merke ich, das irgend etwas nicht in Ordnung ist. Mir drängt sich immer wieder der Begriff 'Unzufriedenheit' auf. Aber mit was bin ich denn unzufrieden?  Das Gefühl wird von Tag zu Tag stärker. Ist es der Weihnachtsblues, der mich erwischt hat? Ich bin kein großer Freund von Weihnachten und dem Komerz, dar damit zusammenhängt. Ist es die Arbeit?
Am Montag war ich eingeladen auf eine Treffen mit Kollegen, die alle innerhalb der Firma an ähnlichen Themen arbeiten. Es ist spät geworden und wir haben auch ein bisschen was getrunken. Am nächsten Tag hatte ich dann auch noch Magenschmerzen, die erst weggingen, als ich ein trockenes Brötchen gegessen habe. Die Unzufriedenheit blieb aber, abwohl der Austausch mit den Kollegen wirklich gut war.
Gestern dann hatten wir Weihnachtsfeier mit ca. 20 Personen von unserem Betrieb aus. Die Kollegen wollten unbedingt erst ein 'Exit-Game' spielen. Darauf hatte ich schon mal gar keine Lust gehabt und bin einfach zum Essen nachgekommen. Da ich als letzter gekommen bin, hatte ich einen Platz, dar am Ende des Tisches war. In der Wirtschaft war es brüllend Laut und ich habe so gut wie nichts verstanden von dem was gesagt wurde.
Un dann war da plötzlich dises Gefühl, ausgeschlossen zu sein. Niemand redet mit mir. Ich bin alleine....



ACHTUNG! FALLE!
habe ich so bei mir gedacht. Das führt genau zu den Denkmustern, die ich ja lernen will, zu vermeiden weil sie auf dem direkten Weg nach unten führen. Ich bin trotzdem früh gegangen, fast direkt nach dem Essen, habe mich aber soweit erklärt, dass es mir einfach zu laut sei. Die beiden Kollegen, die mich verstehen konnten, haben mir recht gegeben. Aber bei mir liegt die Schmezschwelle für Lautstärke anscheinend niedriger als bei anderen. Ich halte mir auch auf der Strasse die Ohren zu, wenn ein Fahrzeug mit Martinshorn vorbeifährt. Es tut mir einfach weh in den Ohren. Auf dem Weg zum Parkplatz hat mich ein Kollege begleitet, mit dem ich eigentlich nie etwas zu tun habe. Wir haben uns die zehn Minuten wirklich gut unterhalten und das sollte mir doch deutlich zeigen, dass ich nicht ausgeschlossen bin.
Heute früh ist trotzdem wieder dieses Gefühl von Einsamkeit und Unzufriedenheit. Das geht schon den ganzen Tag so und ich habe inzwischen auch nicht mehr die nötige Konzentration, um meinen Job richtig zu machen. So sitze ich meine Zeit ab, mache Dinge, für die ich nicht wirklich viel Grips brauche.
Jedenfalls muss ich die nächsten Tage wirklich auf mich aufpassen und versuchen, diese negativen Denkmuster zu unterbrechen. Ich merke jetzt schon, dass die Gedanken ab und zu im Kreis laufen und ich wieder in die negative Denkspirale abbiege. Ich kann das doch, mich selbst motivieren, positiv denken und den ganzen Kram. Also nicht den Kopf hängen lassen und weiter geht's.
Ja, das klingt so einfach und kostet doch so viel Kraft. Kraft, die mir dann für die Arbeit und für die Familie fehlt. Nächste Woche habe ich zwar Urlaub, aber durch die Feiertag und noch meine Geburtstag ist wieder einiges los. Vielleicht gelingt es mir trotzdem, ein wenig zu entspannen.
Ich wünsche euch schöne Feiertage,
Euer Axel

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